Ausstellung

Das Ausstellungs-Projekt verbindet unterschiedliche Elemente miteinander: 130 reichlich bebilderte Texttafeln, großenteils Biografien von Menschen, die als Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichsten Gründen Terror und Verfolgung durch den NS-Staat ausgesetzt waren.

Dem Anliegen der Ausstellung dienten in besonderem Maße die ZeitzeugInnen-Begegnungen. Zu Gast waren Menschen, die als Kinder oder Jugendliche Nazi-Terror selbst erlebt haben und darüber berichten. Sie alle sind daran interessiert und dazu bereit, mit heutigen Jugendlichen über das Erlebte ins Gespräch zu kommen. Die ZeitzeugInnen-Veranstaltungen waren besonders für Schulklassen gedacht und fanden daher allesamt vormittags oder am frühen Nachmittag statt. Sie ließen sich so problemlos mit einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung vorher oder nachher verbinden.

Im Veranstaltungsprogramm fanden sich auch Vorträge von Fachleuten zu verschiedenen Themen aus der NS-Zeit und Lesungen autobiographischer Texte.

Eine Präsenz-Mediathek im Ausstellungsbereich machte neben digitalen Medien (Videos, Audio-Beiträge, Präsentationen - überwiegend Schülerarbeiten) auch eine Anzahl Bücher zum gesamten Themenspektrum der Ausstellung - besonders auch Publikationen von ZeitzeugInnen - zugänglich.

Für Schulklassen und Gruppen gab es Ausstellungsführungen. Nach einer allgemeinen Einführung in den Themenschwerpunkt der Ausstellung - länger oder kürzer je nach zeitlichen Möglichkeiten und Interesse - konnten die Jugendlichen sich mit vorbereiteten Fragen eigenverantwortlich die Ausstellung erschließen. Eine inhaltliche Nachbesprechung als Abschluss bot Gelegenheit nachzufragen und sich auszutauschen.

Eine Reihe von Veranstaltungen anderer Institutionen - u.a. Stolperstein-Führungen und Filme im Kommunalen Kino - ergänzten das Angebot in der Katholischen Akademie.

 

letzte Aktualisierung dieser Seite:

Sa 4.3.2017 - 22.00 Uhr

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