Archiv der Veranstaltungen

Archiv der Veranstaltungen

Auf dieser Archivseite finden sich die Veranstaltungen, die bereits stattgefunden haben (ZeitzeugInnen-Begegnungen, Vorträge und Lesungen) in chronologischer Reihenfolge.

Neben den Kurzbeschreibungen sind hier auch Publikationen der agierenden Personen, Hinweise auf weiterführende Literatur, AV-Medien und Links zu Webseiten zum Thema (Text, Videos, Ton) aufgeführt, die für eine Nachbereitung der Veranstaltung und die (weitergehende) Beschäftigung mit dem Thema nützlich sein können.

 

 

■ ■ ■ ■ ■

Eröffnung der Ausstellung

Montag, 2.2.15 - 18.30 Uhr

Begrüßung

Grußwort von

Bürgermeister Ulrich von Kirchbach (Freiburg)

Prof. Dr. Wolfram Wette (Waldkirch)

»Von vielen kleinen Handlungsspielräumen«

Ein anderer Blick auf den Themenschwerpunkt »Courage, Widerstand und Selbstachtung«

Katharina Müther (Ehrenkirchen)

nimmt das Anliegen der Ausstellung mit ihren Mitteln – Gesang, Rezitation, instrumentale Klänge – auf und setzt an diesem Abend eigene Akzente.

Ein Gang durch die Ausstellung bietet die Gelegenheit, mit ZeitzeugInnen und untereinander ins Gespräch zu kommen.

Ausklang bei einem Getränk und Brot.

Ende ca. 20.00 Uhr

 

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Montag, 2.2.15

18.30 Uhr

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

Der Eintritt ist frei. Größere Gruppen werden um Voranmeldung gebeten.

weitere Informationen zu Bürgermeister Ulrich von Kirchbach

persönliche Homepage von Ulrich von Kirchbach

Ulrich von Kirchbach bei Wikipedia

weitere Informationen zu Prof. Dr. Wolfram Wette

Wolfram Wette bei Wikipedia

Bücher von Wolfram Wette mit Kurzbeschreibungen bei perlentaucher.de

Der Fall Filbinger - Rede im Historischen Kaufhaus Freiburg 2003 (pdf)

"Der SS-Offizier Karl Jäger aus Waldkirch, die Judenmorde in Litauen – und wir"

Vortrag im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Waldkirch 2011 (pdf)

Suchmaschinen listen unzählige Fundstellen zur Vita, Publikationen, Reden uvm

mehr zu Katharina Müther:

Homepage von Katharina Müther

Begegnungen mit Eva Mendelsson (London / Grossbritannien)

Gesprächspartnerin: Rosita Dienst-Demuth

(Geschichtswerkstatt an der Lessing Realschule Freiburg)

Eva Cohn-Mendelsson, geb. 1931 in Offenburg. Dem Vater gelang 1939 die Flucht nach England. Zusammen mit Mutter Sylvia Cohn und Schwester Myriam wurde Eva nach Gurs deportiert. Mutter Sylvia und Schwester Esther wurden in Auschwitz ermordet; Eva und Myriam durch OSE gerettet. 1945 übersiedelten beide zum Vater nach England.

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Dienstag, 3.2.15

Mittwoch, 4.2.15

14.30 Uhr

10.30 Uhr

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

weitere Informationen zu Eva Cohn-Mendelsson:

Martin Ruch: „Inzwischen sind wir nun besternt worden“. Das Tagebuch der Esther Cohn aus Offenburg und die Kinder vom Münchner Antonienheim. Norderstedt 2006, 182 Seiten.

Sylvia Cohn (1904-1942): Gedichte und Briefe. Herausgegeben von Eva Mendelsson und Martin Ruch, 2004, 179 Seiten.

Familie Cohn: Tagebücher, Briefe, Gedichte einer jüdischen Familie aus Offenburg.

Herausgegeben und kommentiert von Martin Ruch. Offenburg, 248 Seiten. (Veröffentlichungen des Kulturamts Offenburg Band 17)

Eva Mendelsson bei Wikipedia

Interview-Sendung von Radio Dreyeckland 2010

Badische Zeitung vom 24.11.2010

Badische Zeitung vom 6.2.2012

Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma:

Voraussetzungen, Verlauf, Erinnerung

Vortrag von Dr. Frank Reuter (Geschichte, Heidelberg)

Die wichtigsten Entwicklungslinien des NS-Völkermords an den Sinti und Roma sollen anhand zentraler Dokumente und historischer Fotografien nachgezeichnet werden. Dabei lassen sich auch Selbstbehauptungsstrategien erkennen, die die Betroffenen dem übermächtigen Apparat der Verfolger entgegensetzten.

Angesichts von Verfolgung, Ausgrenzung und Ermordung stellt sich heute darüber hinaus die Frage, warum die Verbrechen an den Sinti und Roma so spät Eingang in die Erinnerungskultur fanden.

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Mittwoch, 4.2.15

19.00 Uhr

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

weitere Informationen zum NS-Völkermord an den Sinti und Roma:

Stichwort 'Porajmos' bei Wikipedia

das Thema auf der Website des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma

umfangreiche Chronologie des Völkermords an den Sinti und Roma (pdf)

das Thema bei LeMO des Deutschen Historischen Museums

das Thema bei planet wissen - eine Sendereihe von WDR, SWR und ARD alpha

"Zwischen Romantisierung und Rassismus" - Sinti und Roma 600 Jahre in Deutschland (pdf)

aus der Reihe 'Bausteine' der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Materialhinweise der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zum Thema

mit Suchmaschinen finden sich unzählige Beiträge mit regionalen und lokalen Bezügen

 

zur Person Dr. Frank Reuter:

Dr. Frank Reuter studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Heidelberg. Seit 1993 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma e.V. Dort arbeitet er vor allem zur Erforschung und Dokumentation des NS-Völkermords an den Sinti und Roma, seinen Voraussetzungen und Nachwirkungen und zur Geschichte der sog. ‚Zigeuner‘-Bilder. Seine 2013 an der Universität Oldenburg eingereichte Dissertation „Der Bann des Fremden. Die fotografische Konstruktion des ‚Zigeuners‘“ ist im Herbst 2014 als Buch erschienen (s.u.)

Veröffentlichungen von Dr. Frank Reuter:

Beiträge von Dr. Frank Reuter in Inszenierung des Fremden (pdf), Heidelberg 2011

Frank Reuter, Der Bann des Fremden - Die fotografische Konstruktion des »Zigeuners«,

Wallstein-Verlag Göttingen, 2014, 568 Seiten

Begegnungen mit Zwi Nigal (Tel Aviv / Israel)

Gesprächspartnerin: Dr. Laila Scharfenberg (Freiburg/Tel Aviv)

Geboren 1923 in Wien gelang 1939 die Flucht über die Jugendalliah nach Israel; Vater, Beamter der Österr. Eisenbahn verlor als Jude seine Stelle, arbeitete freiwillig im Palästinaamt und wurde von Eichmann als Organisator für die Ausreise von Juden beschäftigt; 1944 wurde er in Auschwitz ermordet; die Mutter überlebte auf Mauritius, bevor sie nach Israel einwandern durfte und den Sohn nach mehr als sieben Jahren wiedersah.

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406

Montag, 9.2.15

Dienstag, 10.2.15

10.30 Uhr

14.30 Uhr

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

weitere Informationen zu Zwi Nigal:

Ansprache von Zwi Nigal zur Enthüllung der Gedenktafel Grosse Stadtgutgasse 34, Wien

mehr zum Gedenk-Projekt Grosse Stadtgutgasse 34 in Wien

autobiografischer Brief von Zwi Nigal an die SchülerInnen eines intern. Colleges in Wien

dieser autobiografische Brief von Zwi Nigal als pdf

mehr zum Projekt 'A letter to the stars' des Vereins 'Lernen aus der Zeitgeschichte', Wien

Nicht mitmachen – widerstehen – sich wehren:

Alternativen zu Anpassung, Mitlaufen und Hilflosigkeit

in der NS-Diktatur

Vortrag von Prof. Dr. Angela Borgstedt (Geschichte, Mannheim)

»Was konnte der Einzelne schon machen?« entgegneten nach 1945 viele Mitläufer und Angepasste auf die Frage nach persönlichem Handeln in der NS-Diktatur. Haben sich die Verfolgten wirklich in jedem Fall mit ihrer Opferrolle begnügt? Dass es jenseits von Fundamentalopposition, Umsturzplanung und Schicksalsergebenheit eine Vielfalt an Handlungsmöglichkeiten, Kleinformen des Widerstands im Alltag gab, hat die historische Forschung seit den 1970er Jahren aufgezeigt.

Um diese Kleinformen des Widerstands, für die Begriffe wie Nonkonformität, Resistenz, Widerständigkeit geprägt wurden, geht es im Vortrag. Es geht um Menschen, die ihre Position, ihre Traditionen und Werte, ihren Glauben und ihre Selbstachtung gegen Anforderungen der Diktatur verteidigten. Es geht um Alternativen: um symbolisches Handeln wie die Verweigerung des Hitlergrußes, Gesten der Solidarität mit Verfolgten oder rettender Mut der Verzweiflung in auswegloser Situation.

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Mittwoch, 18.2.15

19.00 Uhr

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

weitere Informationen zum Thema:

umfassende Übersicht über Widerstandgruppen und -formen gegen den NS-Staat

bei Wikipedia - Stichwort: Widerstand gegen den Nationalsozialismus

eine ganze Palette unterschiedlichster Beispiele für Nicht-Mitmachen finden sich

hier bei der Bundeszentrale für politische Bildung

Frauen der Berliner Rosenstraße bei Spiegel online

Widerstand von Jugendlichen gegen den Nationalsozialismus bei shoaprojects.de

Widerstand und Verweigerung von Jugendlichen im Nationalsozialismus

bei Lernen aus der Geschichte

vielfältige Beispiele beim NS Dokumentationszentrum der Stadt Köln

 

zur Person von Dr. Angela Borgstedt:

Borgstedt, Angela, geboren 1964,studierte Neuere und Neueste Geschichte, Literaturwissenschaft und Mediävistik in Karlsruhe. Von 1992 bis 1999 war sie dort Mitarbeiterin an der Forschungsstelle 'Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten'. 1999 promovierte sie mit einer Arbeit über „Entnazifizierung in Karlsruhe“ und war anschließend Mitarbeiterin und seit 2004 wissenschaftliche Assistentin an der Universität Karlsruhe, ab 2007 an der Universität Mannheim. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Nationalsozialismus und Widerstand, Geschichte der Justiz in Baden, Zeitalter der Aufklärung.

 

Veröffentlichungen von Dr. Angela Borgstedt:

Angela Borgstedt, Entnazifizierung in Karlsruhe 1946 bis 1951, Universitätsverlag Konstanz,

2001, 387 Seiten

Angela Borgstedt, Badische Juristen im Widerstand (1933-1945), Universitätsverlag Konstanz,

2004, 180 Seiten

Angela Borgstedt, Das Zeitalter der Aufklärung, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, 2004

120 Seiten

eine umfassende Publíkations-Liste findet sich auf ihrer Seite der Homepage der

Philosophischen Fakultät der Universität Mannheim

Begegnungen mit Dr. Myrthe-Rose Dreyfuss-Kahn (Zürich / Schweiz)

Gesprächspartnerin: Ursula Fiedler

(Deutsch-Israelische Gesellschaft Freiburg)

Die Mutter stammte aus Emmendingen; 1938 kam der Großvater ins KZ Dachau. Durch eine Kaution bei der Basler Fremdenpolizei konnten die Großeltern freigekauft werden. Sie kamen mit nur zehn Mark und einem Koffer verängstigt in Basel an und haben lange nicht geredet. Eine Cousine der Großmutter und ihr Mann wurden 1940 nach Gurs deportiert und später in Auschwitz ermordet. In den 1980er-Jahren setzte sich Myrthe-Rose Dreyfuss-Kahn erfolgreich für die Rehabilitierung des Polizeihauptmanns Paul Grüninger ein, der in St. Gallen jüdische Flüchtlinge gerettet hatte und später als kriminell galt.

410

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Montag, 23.2.15

Dienstag, 24.2.15

10.30 Uhr

14.30 Uhr

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

Gutes tun denen, denen wir am meisten wehgetan haben

»Aktion Sühnezeichen Friedensdienste«

in Geschichte und Gegenwart

Vortrag von Dekan i.R. Christian Keller (Villingen-Schwenningen)

Die Anerkennung der Schuld für die nationalsozialistischen Verbrechen steht am Anfang des Gründungsaufrufs von Aktion Sühnezeichen 1958.

Heute sind junge Leute als Freiwillige international tätig in Ländern, die unter der NS-Herrschaft besonders gelitten haben: Belgien, Frankreich, Großbritannien, Israel, die Niederlande, Norwegen, Polen, Russland, Tschechien, die Ukraine, die USA und Weißrussland. Von dort können sie als »Zeugen der Zeitzeugen« berichten.

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Mittwoch, 25.2.15

19.00 Uhr

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

in Kooperation mit mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V., Berlin

weitere Informationen zum Thema:

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste bei Wikipedia

Homepage von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Ausstellungstafel 'Aktion Sühnezeichen - eine Lehre der Bekennenden Kirche'

im Martin-Niemöller-Haus Berlin

50jähriges Bestehen von Aktion Sühnezeichen in Badische Zeitung vom 7.3.2011

 

zur Person von Christian Keller:

(wird noch ergänzt)

 

Begegnungen mit Paul Niedermann (Paris / Frankreich)

Gesprächspartner: Robert Krais

(Deutsch-Israelischer Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V., Ettenheim)

Geb. 1927 in Karlsruhe, nach Gurs deportiert entkam er mit Hilfe der jüdischen Hilfsorganisation OSE den Lagern Gurs und Rivesaltes. Er lebte in Kinderheimen in Frankreich u.a. in Izieu. 1943 konnte er in die Schweiz fliehen. 1987 war er Zeuge im Prozeß gegen den Gestapo-Chef von Lyon Klaus Barbie wegen der Kinder von Izieu.

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414

Donnerstag, 26.2.15

Freitag, 27.2.15

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

14.30 Uhr

10.30 Uhr

weitere Informationen zu Paul Niedermann

Paul Niedermann, Auf Hass lässt sich nicht bauen - Erinnerungen eines Überlebenden

Info Verlag Karlsruhe, 2011, 176 Seiten.

Stadtarchiv Karlsruhe (Hrsg), Briefe-Gurs-Lettres: Paul Niedermann. Erinnerungen - Mémoire. Briefe einer badisch-jüdischen Familie aus französischen Internierungslagern - Lettres d'une famille juive du Pays de Bade internée, Info Verlag Karlsruhe, 2011, 544 Seiten, zweisprachig französisch / deutsch

DVD: Nach dem Dunkel kommt das Licht - Berichte vom Leben und Überleben in den südfranzösischen Lagern Gurs und Rivesaltes. Drei Schicksale - Drei Porträts: Hannelore und Margot Wicki-Schwarzschild, Paul Niedermann.

Film von Jürgen Enders. Bezug: Hartung-Gorre Verlag, Konstanz via Amazon.de

Paul Niedermann bei Wikipedia

Porträt von Paul Niedermann auf der Homepage der Stadt Freiburg

"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann Gegenwart und Zukunft nicht verstehen"

Südwestrundfunk Nov. 2010: "Ich hatte 24 Stunden am Tag Hunger" - Zeitzeugenbericht von Paul Niedermann über das Lagerleben in Gurs

Paul Niedermann wird nicht müde - Homepage der Feudenheim-Realschule Mannheim

Paul Niedermann in SWR2-Radiosendung 'Stolpersteine'

TV-Bericht über Paul Niedermann in SWR Landesschau RP am 7.11.12 bei YouTube

Begegnungen mit Inge Auerbacher (New York / USA)

Gesprächspartner: Robert Krais

(Deutsch-Israelischer Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V., Ettenheim)

Geb. 1934 in Kippenheim, 1939 Umzug mit den Eltern nach Jebenhausen in Württemberg. 1942 wurde die Familie in das KZ Theresienstadt deportiert. Vater, Mutter und Tochter erlebten 1945 die Befreiung des Lagers durch die Rote Armee.

416

Montag, 2.3.15

Dienstag, 3.3.15

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

bereits voll

14.30 Uhr

weitere Informationen zu Inge Auerbacher

Inge Auerbacher, Ich bin ein Stern, Erzählung, Beltz & Gelberg Verlag Weinheim, 1992

104 Seiten (deutsche Ausgabe von 'I am a star')

Inge Auerbacher, I am a Star: Child of the Holocaust, Originalausgabe, A Puffin Book by Penguin Books Ltd. London, 1993, 96 Seiten (in englischer Sprache)

Inge Auerbacher, Jenseits des gelben Sterns - Nach Theresienstadt ein neues Leben in Amerika für die Versöhnung, Hartung-Gorre Verlag Konstanz, 2005, 144 Seiten

Inge Auerbacher und Bozenna Urbanowicz Gilbride, Verlorene Kindheit 1938 - 1945, Chemnitzer Verlag, 2011, 120 Seiten (deutsche Version von: Children of Terror)

Inge Auerbacher,Inge Auerbacher, 22 Gedichte zu 'Ich bin ein Stern', Übersetzung Susanne Bruckner, Deutsch-Israelischer Arbeitskreis Ettenheim / Hartung-Gorre Verlag Konstanz, 2015, 52 Seiten.

Inge Auerbacher und Bozenna Urbanowicz Gilbride, Children of Terror, Verlag iUniverse Bloomington, 2009, 120 Seiten (US-Original-Version von Verlorene Kindheit 1938-1945),

in englischer Sprache, als ebook erhältlich bei Amazon

Homepage von Inge Auerbacher (englisch)

Inge Auerbacher bei Wikipedia

Inge Auerbacher in der Holocaust Enzyklopädie des US Historical Memorial Museum

Porträt von Inge Auerbacher auf der Homepage der Volksschule Kirchberg (Österreich)

Inge Auerbacher auf der Homepage der Lessing-Realschule Freiburg

Kurzbiografie von Inge Auerbacher auf der Website des Hartung-Gorre Verlags

SWR2-Radiosendung 'Zeitgenossen' mit Inge Auerbacher vom 20.9.2014

Beitrag in Web-Video Kanal 'Conversations from Penn State' (Universität von Pennsylvania) 'Inge Auerbacher: Surviving the Holocaust' bei YouTube, veröffentlicht 2014, englisch

Wiedersehen mit Brundibar

mit Greta Klingsberg u.a. Regie: Douglas Wolfsperger

Deutschland 2014 85 Min.

Holocaust? Nicht schon wieder! Das ist in etwa die erste Reaktion von Annika, Ikra und David, Mitglieder der Jugendtheatergruppe der Berliner Schaubühne, als klar wird, dass als nächstes die Kinderoper »Brundibár« gespielt werden soll. Und tatsächlich sind die Hintergründe um die Kinderoper, uraufgeführt im Ghetto Theresienstadt, keine leichte Kost.

Als die Jugendlichen nach Theresienstadt reisen, geraten sie doch in den Sog der Geschichte, die sie bisher recht wenig interessierte. Das liegt vor allem an ihrer Mitreisenden: Greta Klingsberg. Die charismatische Frau aus Israel, eine der wenigen Überlebenden der Originalbesetzung von »Brundibár« nimmt den Jugendlichen die Scheu vor den Schrecken der Vergangenheit.

KoKi

Dienstag, 3.3.15

KoKi

Donnerstag, 5.3.15

19.30 Uhr

19.30 Uhr

Kommunales Kino im Alten Wiehre-Bahnhof

zu Gast: Zeitzeugin Inge Auerbacher, New York

Kommunales Kino im Alten Wiehre-Bahnhof

Am Montag, 2.3.15 um 10.30 Uhr und Dienstag, 3.3.15 um 14.30 Uhr

finden in der Katholischen Akademie noch zwei weitere Veranstaltungen

mit Inge Auerbacher statt.

Näheres dazu auf der Seite ZeitzeugInnen-Begegnungen.

weitere Informationen zum Film

Homepage des Films Wiedersehen mit Brundibar

mit Film-Trailer, Hintergrund-Infos, pressestimmen und Begeitmaterial für den Unterricht u.a.

Facebook-Seite des Films Wiedersehen mit Brundibar

Wiedersehen mit Brundibar bei filmstarts.de

Wiedersehen mit Brundibar bei kino.de

Wiedersehen mit Brundibar bei kinozeit.de

TV-Bericht über den Film in der Kultursendung 'Stilbruch' des Radio Berlin Brandenburg Fernsehen vom 4.12.2014 in der ARD-mediathek (5:58min)

Rezension des Films im Deutschlandfunk am 9.12.2014

Bericht zum Film im Hörfunk Bayern 3 des Bayrischen Rundfunks am 2.12.2014

Bericht über den Film und Porträt der Darstellerin und Theresienstadt-Zeitzeugin Greta Klingsberg in der taz vom 15.12.2014

 

pdf-Flyer auf kinofenster.de mit Kurzinhalt und Hinweisen zur Nutzung des Films im Schulunterricht (Themen, Fächer, Altergruppen usw.)

Wiedersehen mit Brundibar bei lernen-aus-der-geschichte.de

 

weitere Informationen zur Kinder-Oper Brundibar

Hintergrundinformationen zur Kinderoper Brundibar bei Wikipedia

Kinder-Oper Brundibar als Audio-CD - Übersicht verschiedener Aufnahmen bei amazon.de

(dort u.a. eine Aufnahme mit Schülerinnen der St.Ursula-Gymnasiums Freiburg von 2010)

 

weitere Informationen zu Theresienstadt

die Stadt Terezin (Theresienstadt) bei Wikipedia

KZ Theresienstadt bei Wikipedia

Ghetto Theresienstadt bei Wikipedia

Ghetto Theresienstadt bei LeMO des Deutschen Historischen Museum

Online-Nachschlagewerk Ghetto-Theresienstadt-Info.de

Ghetto Theresienstadt beim Gedenkstättenportal memorialmuseums.org

Begegnung mit Ingrid Metzger-Buddenberg (Basel)

und Irene Schäuble (Freiburg)

Gesprächspartner: Andreas Meckel

(Initiative ›Freiburg braucht eine Mahn- und Gedenkstätte‹)

Kindheit und Jugend von Ingrid Metzger-Buddenberg standen unter dem Eindruck der psychischen Erkrankung ihrer Mutter Eva Bartenstein, die aus einer Freiburger Arztfamilie stammte. Nach vorherigen wiederholten Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken war sie Anfang der 1940er Jahre schließlich in der Psychatrie Emmendingen. Von dort wurde sie im Rahmen des mörderischen NS-Euthanasieprogramms deportiert, konnte aber in letzter Minute von ihrer Familie gerettet werden.

Irene Schäuble wuchs in einfachen und beengten Verhältnissen in einer kinderreichen Freiburger Familie auf. Else Wagner, ihre psychisch kranke Mutter, war häufig zu Aufenthalten in den psychiatrischen Kliniken in Freiburg und Emmendingen. Am 6. August 1940 wurde sie von Emmendingen nach Grafeneck gebracht und dort am gleichen Tag ermordet. Der Vater kümmerte sich aufopferungsvoll um die Kinder, die unter Ausgrenzung und dem tabuisierten Verlust der Mutter litten.

417

Freitag, 6.3.15

10.30 Uhr

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

weitere Informationen zu Irene Schäuble und ihrer Mutter Else Wagner

Irene Schäuble über den Abtransport und die Ermordung ihrer Mutter in der BZ-Reihe

'Leute in der Stadt', Badische Zeitung 16.10.2012

Irene Schäuble im Audio-Beitrag zu Else Wagner (Mutter von Irene Schäuble) in der SWR2 Reihe 'Stolpersteine' anläßlich der Stolperstein-Verlegung für Else Wagner in Freburg-Haslach

SWR2-Beitrag mit Irene Schäuble zum Stolperstein für ihre Mutter Else Wagner in der Carl-Kistnerstr. 2 in Freiburg-Haslach

Porträt von Else Wagner (Mutter von Irene Schäuble) und weitere Informationen auf der Homepage der SWR2-Sendereihe 'Stolpersteine'

Einladungskarte zur Veranstaltung der Stadt Freiburg am Auschwitz-Tag 2013 zum Thema Euthanasie. Als Zeitzeugin: Irene Schäuble.

 

weitere Informationen zur NS-Euthanasie und »Aktion T4«

'NS-Euthanasie' bei LeMO des Deutshcen Historischen Museums

'Aktion T4' bei Wikipedia

'Geschichte der Euthanasie' bei Wikipedia

'Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses' bei Wikipedia

Dossier 'NS-Euthansie', Die Welt vom 7.7.2013

'NS-Euthanasie: Der Probelauf zum Holocaust' Detusche Welle 1.2.2013

'Euthanasie im Dritten Reich' auf der WebSIte der ARD Sendereihe 'planet wissen' von WDR, SWR und Alpha1

 

weitere Informationen zu Grafeneck

'Tötungsanstalt Grafeneck' bei Wikipedia

'Endstation: Grafeneck' - umfangreiche Web-Dokumentation der projektgruppe Grafeneck im Rahmen der Staatl. Realschul-Lehrerausbildung in Reutlinen

'Euthanasie im NS-Staat - Grafeneck 1940' pdf-Version der vergriffenenen Broschüre der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

'Grafeneck 1940 - die Mordfabrik auf der Schwäbischen Alb' bei planet schule (Schulfernsehen von WDR und SWR´)

"Euthanasie"-Verbrechen im Nationalsozialismus - Grafeneck 1940' beim Landesbildungsserver Baden-Württemberg

Shanghai als Zufluchtsort für Juden 1935-1945

Vortrag von Prof. Dr. Bernd Martin (Freiburg)

zu Gast: Michael Nathanson aus Kippenheim (Jahrgang 1938)

Nach langem Warten, Hoffen, Bangen und vielen Schikanen seitens der Deutschen, reiste die Familie Nathanson aus Kippenheim, also die Mutter Ruth, der Vater, der jüdischen Glaubens war, und die beiden Söhne Peter und Michael am 13. Juni 1939 auf dem Schiff Gneisenau Richtung Shanghai (China) ab.

420

Mittwoch, 11.3.15

19.00 Uhr

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

weitere Informationen zum Thema:

Stichwort 'Shanghaier Ghetto' bei Wikipedia

Stichwort 'Judentum in China' bei Wikipedia

Shanghai, Zuflucht der Juden bei Zeit online 31.1.2012

Überblickstafeln Flucht nach Shanghai (pdf) mit Literaturhinweisen

Emigration nach Shanghai bei exil-archiv.de (pdf) mit Literaturhinweisen

'Shanghai als letzter Zufluchtsort für 20 000 NS-verfolgte Juden' bei HaGalil.com

James R. Ross, Juden in Shanghai: Schicksal und Ende einer jüdischen Gemeinde in China, Kitab-Verlag Klagenfurt, 2008, 208 Seiten

 

zur Person von Prof. Dr. Bernd Martin:

Bernd Martin (geb.1940 in Berlin) war geschäftsführender Direktor des Historischen Seminars der Universität Freiburg und Gastprofessor an Universitäten in Europa und Asien.

1960 -1966 studierte er Osteuropäische Geschichte, Anglistik und Politik in Marburg, Durham (England) und Berlin. Es folgte das Staatsexamen (1966) und die Promotion (1967) zum Dr. phil. in Marburg mit der Dissertation 'Deutschland und Japan im Zweiten Weltkrieg'.

In der Assistentenzeit am Historischen Seminar der Universität Freiburg 1968–1974 erfolgte die Habilitation mit der Schrift 'Friedensinitiativen und Machtpolitik im Zweiten Weltkrieg'. 1988 Forschungsaufenthalt in der VR China. Anschließend Gastprofessur und Lehraufträge in Thailand, Polen und der Schweiz

Prof. Dr. Bernd Martin auf der Homepage des Historischen Seminars der Universität Freiburg

Dr. Bernd Martin bei Wikipedia

Veröffentlichungen von Prof. Dr. Bernd Martin:

Bernd Martin (Hrsg), Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen. Ereignisse - Auswirkungen - Reflexionen. Rombach-Verlag Freiburg/Berlin, 2006,

Bernd Martin / Ernst Schulin (Hrsg), Die Juden als Minderheit in der Geschichte, dtv-Verlag München, 1981

Bernd Martin (Hrsg), 550 Jahre Universität Freiburg: 1457–2007. Ein historischer Überblick. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg 2007

eine umfassende Publíkations-Liste findet sich auf seiner Seite der Homepage des Historischen Seminars der Universität Freiburg

Begegnungen mit Edith Erbrich (Langen)

Gesprächspartner: Prof. Dr. Wolfgang Benz

(Zentrum für Antisemitismusforschung, Berlin)

Edith Erbrich wurde 1937 als deutsch-jüdisches "Mischlingskind“ in Frankfurt/M. geboren. Am 14. Februar 1945 - sechs Wochen bevor die Amerikaner in Frankfurt einrücken - erfolgt die Deportation ins KZ Theresienstadt, zusammen mit ihrem Vater und ihrer vier Jahre älteren Schwester. Nirgendwo kam der Zynismus der Nationalsozialisten deutlicher zum Ausdruck als in Theresienstadt. Bis heute hält sich das Bild des privilegierten »Altersghettos«, in dem vor allem musiziert und gemalt wurde. Die Realität war anders: Das Lager war ein Ort, der in die "Endlösung" eingebunden und von Hunger, Elend und hoher Sterblichkeit geprägt war. Insgesamt wurden 141.000 vor allem tschechische, deutsche und österreichische Juden nach Theresienstadt deportiert, nur 25.000 überlebten.

421

14.30 Uhr

bereits voll

 

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

Donnerstag, 12.3.15

Freitag, 13.3.15

weitere Informationen zu Edith Erbrich

Peter Holle, 'Edith Erbrich: Ich hab' das Lachen nicht verlernt - Ihre Lebensgeschichte', edition momos Neu-Isenburg, 2014, 115 Seiten

Bericht über Edith Erbrich in der Frankfurter Rundschau vom 18.7.2013

Biografischer Artikel über Edith Erbrich in der Offenbacher Post vom 23.4.2014

Artikel über Edith Erbrich in der Frankfurter Neuen Presse vom 17.5.2014

ZeitzeugInnen-Gespräch mit Edith Erbrich an der Anne-Frank-Realschule Montabaur

Edith Erbrich an der Max-Weber-Schule Gießen

Vortrag von Edith Erbrich beim Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge

Biografie Edith Erbrichs in der Ausstellung: 'Mit der Reichsbanh in den Tod'

YouTube-Video eines Gesprächs mit Edith Erbrich am 21.9.2013 in Großzimmern

Kinder von KZ-Häftlingen - eine vergessene Generation

Lesung und Gespräch zum 70. Jahrestag

der Befreiung des Lagers Ravensbrück

Ingelore Prochnow (Bielefeld) und Anna Böhnisch (Zweiflingen-Friedrichsruhe)

im Gespräch mit Ronja Hesse (Hamburg)

Die Häftlinge der Konzentrationslager haben Schreckliches erlebt. Aber auch die Angehörigen der ehemaligen KZ-Häftlinge haben ihre Geschichte. Mitglieder der Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V. haben die Geschichten der Kinder von KZ-Häftlingen erfragt, erforscht und dokumentiert.

 

Ronja Hesse vom Freundeskreis und Ingelore Prochnow, selbst Tochter einer

Inhaftierten und im KZ Ravensbrück geboren, lesen aus dem daraus entstandenen Buch ''Kinder von KZ-Häftlingen - eine vergessene Generation''. Ingelore Prochnow wird aus ihrem eigenen Leben berichten.

425

Mittwoch, 18.3.15

19.00 Uhr

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

weitere Informationen zum Thema:

Kinder von KZ-Häftlingen – eine vergessene Generation, Unrast Verlag, Münster 2011, 254 Seiten

„Auschwitz und Ravensbrück werden immer präsent sein“ unique Ausgabe 06/2012

Folgen des Holocaust für die Opfer bei judentum-projekt.de

Das zentrale Frauen-KZ Ravensbrück bei Wikipedia

 

mehr zu den aktiven Personen:

Ingelore Prochnow wurde 1944 im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück geboren. Ihre Mutter war wegen »Verkehr mit Polen« schwanger und in Ravensbrück inhaftiert worden. Sie hat zwei Kinder und lebt in Bielefeld.

Anna Böhnisch wurde im Mai 1944 geboren. Im November 1944 wurde ihre Mutter nach Ravensbrück gebracht und ist dort vermisst. Ihr Vater war polnischer Zwangsarbeiter - er überlebte das KZ Hinzert bei Hermeskeil. Sie hat drei Kinder und lebt in Zweiflingen-Friedrichsruhe (Baden-Württemberg).

Ronja Hesse, geb. 1966, ist Buchhändlerin. Mitarbeit u.a. in einem Stadtteilarchiv und Geschichtswerkstatt, sowie im Netzwerk Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark, seit 2005 in der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis. Sie lebt in Hamburg.

Begegnungen mit Ingelore Prochnow (Bielefeld)

und Anna Böhnisch (Zweiflingen-Friedrichsruhe)

Gesprächspartner: Wolfgang Dästner

(Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. / Sektion Südbaden)

Ingelore Prochnow, geb. 1944 im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück; die Mutter wurde wegen "Verkehr mit Polen" schwanger in Ravensbrück inhaftiert; sie hat zwei Kinder und lebt in Bielefeld.

Anna Böhnisch, geb. Mai 1944; die Mutter wurde November 1944 nach Ravensbrück gebracht und ist dort vermisst; der Vater war polnischer Zwangsarbeiter; er überlebte das KZ Hinzert bei Hermeskeil; sie hat drei Kinder und lebt in Zweiflingen-Friedrichsruhe (Baden-Württemberg).

14.30 Uhr

bereits voll

426

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

 

Donnerstag, 19.3.15

Freitag, 20.3.15

weitere Informationen zu Ingelore Prochnow und Anna Böhnisch:

Autobiografische Szizze von Ingelore Prochnow in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien vom 2.6.2013

Autobiografischer Bericht von Anna Böhnisch auf der Website der Gedenkstätte Osthofen (pdf)

Auschwitz und Ravensbrück werden immer präsent sein“ unique Ausgabe 06/2012

Folgen des Holocaust für die Opfer bei judentum-projekt.de

Das zentrale Frauen-KZ Ravensbrück bei Wikipedia

Kinder von KZ-Häftlingen – eine vergessene Generation", Unrast Verlag, Münster 2011,

254 Seiten

 

Im Kommunalen Kino:

Französischer Widerstand - Zeitzeugenfilme von Bodo Kaiser

Gerhard Leo - ein Deutscher in der Französischen Resistance und

Begegnung mit Robert Hebras - Auf den Spuren ausgelöschten Lebens.

Regie: Bodo Kaiser Deutschland 2003 und 2008 120 Min.

Der Freiburger Filmemacher Bodo Kaiser präsentiert zwei seiner Dokumentationen über den Naziterror und den Kampf der französischen Résistance gegen die Besatzung durch die NS.

Dabei stellt er den deutschen Zeitzeugen und Widerstandskämpfer Gerhard Leo sowie den Franzosen Robert Hébras vor, einen von nur 6 Überlebenden des Massakers von Oradour-sur-Glane. Die Erzählungen der letzten Zeitzeugen gehen unter die Haut. Geschichtsvermittlung wie sie bald nicht mehr möglich sein wird.

KoKi

Samstag, 21.3.15

19.00 Uhr

Kommunales Kino im Alten Wiehre-Bahnhof

zu Gast: Filmemacher Bodo Kaiser, Freiburg

weitere Informationen zu Filmemacher Bodo Kaiser und den beiden Filmen

biografische Skizze zu Bodo Kaiser und den Résistance-Filmen

Film-Info des Autors zu Gerhard Leo - ein Deutscher in der Französischen Resistance

Film-Info des Autors zu Begegnung mit Robert Hebras - Auf den Spuren ausgelöschten Lebens.

 

weitere Informationen zur Französischen Widerstandsbewegung Résistance

Résistance bei Wikipedia

La Résistance im Leserartikel-Blog vom 20.8.2010 bei Zeit online

Maquis bei Wikipedia

Deutsche im französischen Widerstand: Travail allemand bei Wikipedia

 

weitere Informationen zur Gerhard Leo

Gerhard Leo, Frühzug nach Toulouse. Ein Deutscher in der französischen Résistance 1942–1944. Nation, Berlin 1988 / Neuauflage: BS, Rostock 2006

Gerhard Leo bei Wikipedia

Radiobeitrag über Gerhard Leo vom 21.10.2014 in der Sendereihe punkt 12 von Radio Dreyeckland

 

weitere Informationen zu Oradour-sur-Glane

die Stadt Oradour-sur-Glane bei Wikipedia

das Massaker von Oradour-sur-Glane bei Wikipedia

 

 

Diese Veranstaltung findet im Kommunalen Kino,

Urachstr. 40, 79102 Freiburg (Alter Wiehre-Bahnhof) statt.

Eintritt 6 Euro - ermäßigt (Freiburg-Pass, SchülerInnen, StudentInnen) 4 Euro

Kartenreservierung direkt beim Kommunalen Kino: telefonisch unter 0761 - 459800-22 entgegengenommen oder am Tag der Veranstaltung mit dem Link Karten bestellen >>>

unter www.koki-freiburg.de/heute.php

 

Begegnungen mit Vera Friedländer (Berlin)

Gesprächspartner: Wolfgang Dästner

(Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. / Sektion Südbaden)

Als Tochter einer jüdischen Mutter und eines »arischen« Vaters wurde Vera Friedländer (Jg. 1928) von den Nazis als »Halbjüdin« abgestempelt. Im März 1943 wurde die Mutter verhaftet. Mit anderen Partnern in sogenannten »Mischehen« gelang es die Festgenommenen freizubekommen. Es wurde immer gefährlicher in Berlin zu leben. Deportationszüge fuhren unaufhörlich in Vernichtungslager, fast alle jüdischen Verwandten waren schon auf Transport gegangen. Vera Friedländer leistete Zwangsarbeit im Salamander-Ghetto.

Trotz allem fanden sie und ihre Familie immer wieder Mitmenschlichkeit und Solidarität. Sie konnten überleben. Nach dem Krieg erwarb Vera Friedländer das Abitur, studierte Germanistik, wurde promoviert und habilitierte sich an der Humboldt-Universität zu Berlin. Hier und an der Universität in Warschau lehrte sie lange Jahre.

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Montag, 23.3.15

Dienstag, 24.3.15

 

Aula der Katholischen Akademie Freiburg

bereits voll

14.30 Uhr

weitere Informationen zu Vera Friedländer:

Vera Friedländer 'Späte Notizen', Verlag Neues Leben, Berlin 1982,

neu aufgelegt unter dem Titel: 'Man kann nicht eine halbe Jüdin sein', Agimos-Verlag, Kiel 1993 und Trafo-Verlag, Berlin 2008

Vera Friedländer bei Wikipedia

Kurzbiografie mit Liste ihrer Veröffentlichungen

Berliner Morgenpost 14.12.2010

Videosequenzen eines ZeitzeugInnengesprächs im John-Lennon-Gymnasium Berlin

Zwangsarbeit bei Salamander

 

 

letzte Aktualisierung dieser Seite:

Mi 25.3.2015 - 18.00 Uhr

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